UV- & IR-Strahlung -
eine nicht erkannte Gefahr für Ihr Kunstwerk?!!!

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Hier finden Sie Berichte aus der Restauro (ca. 3,7 MB) und der Bayerischen Staatszeitung (ca. 0,5 MB) ├╝ber unser Glas als PDF-Datei zum Download.

Durch UV- und IR-Strahlungen können folgende Objekte und Oberflächen gefährdet sein:

  • Raumfassungen
  • Farbfassungen von Figuren
  • Orgeln
  • Gemälde, Tafelmalerei
  • Stoffe, Wandteppiche
  • historische Schriften und Bücher
  • Einlegearbeiten aus Holz
  • Konservierungsmaterialien, etc.

und auch moderne Textilien, Substanzen sind gefährdet.

Ob in:

  • Kirchen, Schlössern
  • Museen, Archiven, Bibliotheken
  • Schaufenstern
  • Lagerräumen, etc.

Nun gut, werden Sie sagen, "Das UV-Strahlung die Kunstwerke/Objekte in dem von mir betreutem Gebäude gefährdet ist mir klar, deshalb habe ich ja eine UV-Schutzverglasung (oder eine UV-Schutzfolie) anbringen lassen."

ABER, sind Sie sich auch sicher, daß Ihr jetziger UV-Schutz Ihnen an der Stelle der Strahlungsbande den Schutz bietet, den die Ihnen anvertrauten Kunstwerke dort benötigen?

Denn der UV-Schutz von handelsüblichem 6 mm VSG mit 0,38 mm PVB-Folie reicht, je nach Hersteller in der Regel mit ca. 2,5% UV-Transmission bis ca. 338/340 nm, danach öffnet sich die Transmission der Strahlung durch die Scheibe auf ca. 88 bis 92% und bleibt bis ca. 2.500 nm, bis weit in den IR-Bereich hinein offen.

Werden mehrere Lagen PVB-Folie kombiniert können die 2,5% zwar auf unter 1% gesenkt werden, jedoch bleibt der für historische Substanzen meist sehr schädliche Bereich zwischen 340 und 405 nm davon ungeschützt.

Und in eben diesen Bereichen liegen etliche für Kunstwerke bedeutende Substanzen wie Sie dieser Zusammenstellung von Materialien mit evtl. fotochemisch kritischen Eigenschaften (Grenzwellenlänge der spektralen Transmissionskante (1%) unter Berücksichtigung einer Farbwiedergabe Ra 98%) entnehmen können:

  • Kunststoffen ohne eigenen UV-Schutz 405 nm
  • Kunststoffen mit eigenem UV-Schutz
    (für Innenanwendung) 385 nm
  • Zerstörung von modernen Bindemitteln
    (Innenanwendung) 385nm
  • historische Bindemittel 395 nm
  • organische Pigmente in modernen
    Malmitteln (Innenanwendung) 385 nm
  • Organische Pigmente in historischen
    Malmitteln 400 nm
  • Holzbestandteile, unbehandelt 385 nm
  • historische Textilien, vorgeschädigt 395 nm
  • Pigmente in historischen Textilien 405 nm
  • Eiweißstrukturen ( z.B. Feucht- und
    Trockenpräparate, Leder, Federn, Haut,
    Haar) 405 nm
  • Pigmente in unbehandeltem Holz 400 nm
  • Pigmente in Eiweißstrukturen 405 nm
  • Hist. Tuschen und Tinten 400 nm
  • Papier (Haderngrundlage) 385 nm

Bei unseren objektspezifisch abgestimmten Sonder-UV- & IR-Schutzgläsern kann der Schutz vor kurzwelliger Schadstrahlung (Umgangssprachlich UV-Schutz) bis ca. 420 nm mit 1% sichergestellt werden und ab ca. 850/900 nm kann zusätzlich ein IR-Schutz mit einer Resttransmission von ca. 10% abgestimmt werden. Ab ca. 1.200 nm kann dieser auf 0% gedrückt werden.

Dabei weisen diese Gläser noch nicht einmal eine besonders auffällige Außenreflektion, jedoch eine vergleichsweise sehr gute Farbwiedergabe auf. Sollte auch eine Reduzierung der Strahlung im sichtbaren
Bereich des Spektrums gewünscht werden, kann zusätzlich ein auf das Objekt abgestimmter Graufilter realisiert werden.

Durch die Reduzierung der IR-Transmission wird auch das Schadenspotential durch eine übermäßige Erwärmung des Objektes durch die Absorption der Strahlungswärme vermindert.

Vor jeder Schutzmaßnahme steht die genaue Diagnose der Ursache um die geeigneten Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Hier führen wir im Verbund mit dem Restaurator vor Ort und einem Strahlungsphysiker und ggf. Bauphysikern eine Analyse der Situation durch und entwickeln daraus für Sie eine entsprechende Maßnahmenempfehlung.

DIE STRAHLUNGSSCHUTZKURVEN SOLLTEN OBJEKTSPEZIFISCH ABGESTIMMT ODER AUCH OBJEKTSPEZIFISCH ENTWICKELT WERDEN!


Da es sich bei unserem UV- und IR-Schutzglas um eine einscheibige Lösung handelt und nicht grundsätzlich Isolierglas von Nöten sind können die Scheiben Problemlos in komplexe Maßwerkstrukturen oder historische Holzrahmen eingebracht werden.

Dadurch wird auch eine für das Gebäude schädliche Verschiebung des Kondensatzionspunktes weg von den Fenstern (z.B. in die Wände) verhindert.

Die schwarze Fläche im Diagramm kennzeichnet die Strahlungsbereiche die beispielhaft durch einen unserer Schutzglastypen Ihr Kunstwerk nicht belasten.


Erste orientierende Messungen der Oberflächentemperatur von mittelalterlichen Glasmalereien mit Standartschutzverglasung und unserer UV- und IR-Schutzverglasung mittels eines Infrarot-Thermometers zeigten bei identischen Meßverfahren im direktem Vergleich Temperaturunterschiede von bis zu 14,2 Kelvin.

Ansicht der beiden Fenster von Außen im direktem Vergleich.

So kann durch den gezielten Einsatz unseres Schutzglases sowohl die Lebensdauer der Konservierungsmaterialien erhöht werden, als auch das Schadenspotential der UV- & IR-Strahlung an der Originalsubstanz verringert werden.

Ob es nun als:

  • klassische Außenschutzverglasung (Abb. links, mit leicht bewegter Glasoberfläche in Annäherung an den historischen Charakter des Gebäudes) oder
  • in eine Bleiverglasung oder einen Fensterrahmen integriert ist.
  • Auch die Ausführung als Isolierglas und mit weiteren Eigenschaften, z.B. entspiegelt oder verformt ist möglich.

Bitte fragen Sie an.

Bitte besuchen Sie auch folgende Seiten zur Glasmalereirestaurierung:

Dokumentation - Restaurierung & Mikroskopie - Außenschutzverglasung - Weiterbildungen - Objekte - Download - Restaurierung von Betonverglasungen

Wir beraten Sie gerne bei der Umsetzung von Glasgestaltung und Restaurierung bei Ihrem Bauvorhaben!

Die Leistungen unserer Glaswerkstätte richten sich nach IHREN Wünschen & Bedürfnissen!

Bitte kontaktieren Sie uns per Telefax +49-931-60096-19, e-mail oder mit unserem Responseformular zur Umsetzung Ihrer persönlichen Wünsche.